Titel

Lieve & Rik

Wenn Sie für ein Wochenende nach Leuven kommen, dann planen Sie ausreichend Zeit ein, denn hier haben Sie locker für 48 Stunden Programm.

1. Tag

Het Laatste Avondmaal
  • 10 Uhr | Nichts eignet sich besser für den Start ins Wochenende als der Turm der Universitätsbibliothek, von dem aus man einen einzigartigen Blick über die ganze Stadt hat.
     
  • 11 Uhr | Um elf Uhr öffnen sich die Türen des Museums M, gut hundert Meter von der Universitätsbibliothek entfernt. Mit dem Ticket für das Museum können Sie auch in die M-Schatzkammer von Sankt-Peter, der ältesten und größten Kirche von Leuven. In der Schatzkammer finden Sie unter anderem 'Das Abendsmahlsaltar' von Dirk Bouts. Gegenüber der Sankt-Peterskirche steht das Rathaus von Leuven, eines der schönsten spätgothischen Bauwerke Europas. (Jeden Tag um 15 Uhr begleitete Führungen)
     
  • 13 Uhr | Inzwischen ist es bestimmt Zeit für eine kleine Mahlzeit. Auf dem Großen Markt, dem Platz zwischen Rathaus und Hauptkirche, finden Sie sicherlich etwas. Dieser Platz ist übrigens auch ein Tipp, wenn Sie abends noch etwas trinken möchten, denn im Sommer verwandeln die letzten Strahlen der untergehenden Sonne das Rathaus in eine goldene Pracht.
Foodhall De Smidse
  • 14 Uhr | Wochenendgäste, die gern ein bisschen shoppen möchten, machen das am besten am Samstagnachmittag. Vergessen Sie dabei nicht die ruhigeren Geschäftsstraßen, wie die Parijsstraat und die Mechelsestraat, mit ihren kleinen gemütlichen Boutiquen.  Wenn Sie zwischendurch Lust auf einen Kaffee verspüren, ist die Barboek eine interessante Adresse: eine einzigartige Kombination aus Kaffeebar und Buchladen.
     
  • 17 Uhr | Falls Ihre Füße noch mitspielen, wäre es jetzt an der Zeit, um über den Vismarkt und die Sankt-Gertrudesabtei zum Sluispark und zum Vaartkom zu spazieren. Hier entsteht das neue Leuven, und zwar auf dem Gelände, wo einst das Stella gebraut wurde. Wer schon wieder Hunger hat, kann in De Smidse, der alten Schmiede von Stella Artois, fündig werden. Dort ist nunmehr ein moderner Markt mit handwerklich hergestellten Lebensmitteln untergebracht.  In diesem einzigartigen Rahmen befindet sich auch das Pasta Atelier Rossi. Laut Gault & Millau ist Chef Felice Miluzzi der beste italienische Küchenchef des Landes. Gegenüber von de Dijle liegt das Grand Café De Hoorn. Dort essen Sie zwischen den alten kupfernen Braukesseln, die aus der historischen Brauerei De Hoorn stammen. Wer nicht unbedingt Fleisch essen muss, läuft noch 100 Meter weiter bis zum Noordoever, einem vegetarischen Restaurant an der alten Vaartkom. Im Sommer stehen dort die Tische am Wasser entlang.

2. Tag

Abdij van Park

Die Innenstadt von Leuven kennen wir jetzt wie unsere Westentasche. Es ist also an der Zeit, unseren Aktionsradius zu erweitern.  Am bequemsten geht das mit einem elektrischen Zweirad. Hier kann man Fahrräder leihen.

  • 10 Uhr | Erster Halt: der Kräutergarten, der älteste botanische Garten Belgiens (1738). Zwar nicht der größte, aber einer der charmantesten Gärten unseres Landes.
     
  • 11 Uhr | Zweiter Halt: der Großer Beginenhof, einer der größten noch erhaltenen Beginenhöfe Belgiens und UNESCO Weltkulturerbe. Der in sich abgeschlossene Hof von 3 Hektar ist eine Oase der Ruhe in einer hektischen Stadt.
     
  • 12 Uhr | Aus der Stadt raus zur Parkabtei in Heverlee. Die Abtei war einst eine der größten der Niederlande, jetzt wird viel Arbeit hineingesteckt, um das gigantische Areal zu restaurieren. Hier kann man in der Brasserie Abdijmolen zu Mittag essen. Von der Terrasse aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Weiher des Abteigeländes.  
     
  • 14 Uhr | Wer noch Kraft in den Beinen hat, kann bis zur Abtei Vlierbeek weiterfahren. Die Kirche allein ist bereits die Mühe wert, aber noch mehr die Herberge In den Rozenkrans, eine Kneipe, deren Interieur sich in den vergangenen 50 Jahre nicht verändert hat. Die Terrasse ist im Sommer ein absolutes Muss.