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Geschichten über die Parkabtei: Nelly

„Ein Gefühl, das ein Foto nicht transportieren kann“

Schaapjes grazen bij de Norbertijnerweg

Auch ausländische Touristen kommen gerne zur Parkabtei. Die Bulgarin Aneliya besucht das Abteigelände mit einer Freundin. Gemeinsam unternehmen sie einen Spaziergang rund um die Teiche. „Ich bin überwältigt von diesem Gelände.“

An einem sonnigen Nachmittag treffen wir Aneliya (42) - Freunde nennen sie Nelly. Die Bulgarin ist dank der KU Leuven hier zu Besuch. „Ich wurde von einer Freundin eingeladen, die hier in Belgien lebt. Wir machen zusammen einen Spaziergang durch Leuven, wo sie ihren Masterabschluss gemacht hat.”

Schöner Spaziergang

Nelly strahlt als wir sie nach ihrer Meinung über die Umgebung fragen. „Ich bin sehr dankbar für diesen tollen Ausflug. Ich war schon von den schönen Orten, die Vladimira mir in der Stadt gezeigt hat ganz verzaubert. Aber ich mag es in der Natur zu sein. Deshalb bin ich von diesem Gelände wirklich überwältigt und es ist nur einen Spaziergang vom Zentrum entfernt“, erzählt sie.

Abdij van Park

„Die Parkabtei hat uns mit ihren bunten Blumen begrüßt. Schon deswegen wollte ich unbedingt hinein und mir das Gelände anschauen. Wir haben gerade einen schönen Spaziergang rund um die Teiche gemacht. Ideal, um die Gedanken schweifen zu lassen. Die hier herrschende Stille und Ruhe sind eine Inspiration“, ergänzt sie.

Mystik und Stille

„Ich habe einige Fotos gemacht, aber die können das Gefühl nicht transportieren”, erklärt Nelly. „Dieser Ort hat eine Seele. Als ob die Abtei in eine Art Packpapier aus Mystik und Stille gehüllt ist.“ Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich aber froh sein, dass ich Fotos gemacht habe. Dann kann ich an das Geheimnisvolle dieses Orts denken und mich in diese zeitlose Welt zurückwünschen.“