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Geschichten über die Parkabtei: Sven

„In der Toskana wäre dieses Gelände total überlaufen.“

Een wielertoerist rijdt door de Norbertuspoort

Radwanderer Sven fährt oft in der Abtei von Park vorbei. „In der Abtei gibt es nichts, was dich aufregt: kein Verkehr, keine hässliche Reihenhausbebauung ... Wenn ich dort bin werde ich immer ganz glücklich.“

Sven (40) kennt die Abtei von Park schon seit seiner Jugend. „Mit meinem Großvater sind wir um die Teiche gewandert und als kleiner Mann bin ich dort schon mit meinem Vater geradelt. Es ist so schön hier - wenn dieses Gelände in der Toskana wäre, würde es Touristen aus allen Himmelsrichtungen anlocken. Deshalb lade ich auch Fotos der Abtei auf Instagram hoch.“

Als Radsportler durchkreuzte Sven die Stadt und das Umland. „Ich kenne sozusagen jeden Feldweg in einem Umkreis von 40 Kilometer rund um Leuven“, erzählt er. „Die Abtei liegt auf dem Weg, der mich aus dem hügeligen Süden von Leuven zurück nach Hause führt. Es ist die letzte Steigung, bevor ich zu Hause bin.“

"Perfekte Ausgleich"

Sven lässt die Abtei nie aus. „Sie ist mein erster oder letzter Halt. Das macht mir enorm viel Freude, auch wenn ich nur 5 Minuten durch diese herrliche Szenerie fahre. Die Abtei ist der perfekte Ausgleich für alle Ärgernisse auf der Strecke. Hier ist es ruhig und still. Es scheint, als gäbe es dort mehr Sauerstoff. Wenn ich so darüber nachdenke: Wahrscheinlich ist das auch so“, lacht er.

Als Journalist sucht Sven diese Ruhe ganz bewusst. „In der Abtei von Park gibt es nichts, was dich aufregt: kein Verkehr, keine hässliche Reihenhausbebauung ... Wenn ich dort bin, werde ich immer ganz glücklich. In den letzten Jahren fahre ich auch nicht mehr schnell. So kann ich die Umgebung und die Natur besser genießen. Den schönsten Ausblick auf die Abtei hat man von der Fahrradbrücke über die Bahnschienen. Ja, die Pater wussten schon, wo es schön ist“, sagt er abschließend.